Moderner Einkauf – Wertschöpfungsmanager statt Pfennigfuchser

Die Zeiten, in denen eine Einkaufsabteilung lediglich die Lieferantenverträge mit Preisen aushandelten und die operative Bestellabwicklung durchführten sind vorbei. Längst haben IT-Systeme die Abwicklung der Bedarfsbestellung, die Einhaltung der Mindestbestellmengen und die Preisverwaltung übernommen. Kein Platz mehr für Vorbehalte, dass die Entwicklung wieder nur Produkte zur Reife bringen kann, deren Teile der Einkauf günstig beschaffen kann. 

Auch wenn der Einkauf in die Entwicklung modernen Wertschöpfungsmanagements erst spät eingebunden wurde, heute ist er Partner der Produktentwicklung und des Supply Chain Managements auf Augenhöhe. Gemeinsame Ziele der Wertschöpfung, der Reaktionsfähigkeit auf Beschaffungsmärkte, der Gesamtkosteneffizienz und Liquidität erhöhen die Anforderung an die strategische Ausrichtung und die verwendeten Methoden und Werkzeuge im Einkauf. 

Grundlagen: Zielsystem, Schnittstellen & Selbstverständnis

Unternehmen sind überdurchschnittlich erfolgreich, wenn Funktionsbereiche gemeinsam an der Wertschöpfung arbeiten. Die Dinge von Anfang bis Ende – vom Einkauf bis zur Lieferung – ineinandergreifend zu optimieren, das ist die Herausforderung. Das Supply Geschäftsmodell aus Einkauf, Produktion und den grundlegenden Supply Chain Funktionen zu optimieren, ist ein wesentliche Schritt zur Exzellenz. Gemeinsame quantitative und qualitative Ziele, abgestimmte Performance Messung und vernetztes Datenmanagement sind dann wesentliche Maßnahmenpakete für eine Kollaboration auf Augenhöhe.